Tricks der Werbung

Tricks der Werbung

Die Hersteller engagieren teure Marketingprofis, um die Aufmerksamkeit und Kauflust der Kunden zu wecken. Dabei werden immer wieder durchaus durchschaubare Tricks verwendet, auf die wir trotzdem reinfallen. Man sollte meinen, man ist klüger. Doch der größte Teil unserer Kaufentscheidungen wird nämlich unterbewusst getroffen. Bei der Kaufentscheidung spielt ein positives Gefühl, das wir mit dem Produkt verbinden, eine wichtige Rolle. Wir verspüren ein Gefühl des Glücks und der Zufriedenheit beim Anschaffen des Produkts und genau darauf setzen die Marketingprofis, für die Unternehmen Unmengen an Geld ausgeben.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Glaubwürdigkeit der Werbung. Dafür sorgen bekannte Gesichter wie beliebte Stars oder auch Experten wie Zahnärzte zum Beispiel. Obwohl es uns bewusst ist, dass es sich nicht um echte Zahnärzte handelt, lassen wir uns beeinflussen. Da Kinder großen Einfluss auf das Einkaufsverhalten ihrer Eltern haben, geben sich Marketingexperten große Mühe, diese unterbewusst anzusprechen. Dazu dienen einfache Tricks wie z.B. die Ware in Supermärkten auf Augenhöhe der Kinder zu platzieren.

Den Terminus „Verpackungsopfer“ hört man in letzter Zeit öfter. Der bezieht sich auf Kunden, die Produkte wegen der anspruchsvollen Verpackung kaufen. Die Kunden sind sich dessen meintens auch bewusst, doch sie lassen sich trotzdem dazu verleiten, die meist aus der Beauty-Welt stammende Ware zu kaufen.

„Sex sells“ ist sozusagen eine Richtlinie der Werbeindustrie. Es werden unzählige Umfragen durchgeführt, um festzustellen, wie man eine gewisse Zielgruppe erreichen kann. So werden beispielsweise anhand Umfragen zum Thema männliche Sexfantasien Deowerbungen gemacht. Den Kunden wird ein Gefühl vermittelt, damit besser bei Frauen anzukommen. Natürlich geschieht dies ebenfalls unterbewusst.

Musik spielt ebenfalls eine sehr wichtige Rolle beim Vermarkten eines Produkts. Sowohl die Musik in der Werbung, als auch die Musik in Läden manipuliert und bewegt den Kunden zum Kauf. Es wurde nämlich festgestellt, dass man bei klassischer Musik in Läden eher zum Kauf neigt.

 

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